Peptid-Rohstoffe können je nach Branche und Anwendung auf verschiedene Arten klassifiziert werden. Basierend auf den bereitgestellten Materialien finden Sie hier eine umfassende Aufschlüsselung der Arten von Peptidrohstoffen:
Klassifizierung nach Rohstoffquelle
Diese Kategorisierung basiert auf der Herkunft der Peptide und wird häufig in Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetika verwendet:
Pflanzliche-Peptide: Aus verschiedenen Pflanzen gewonnen. Beispiele hierfür sind Sojabohnenpeptide, Maispeptide, Weizenpeptide, Erbsenpeptide und Ginsengpeptide.
Tierische-Peptide: Aus tierischen Quellen gewonnen, bekannt für ihre hohe Affinität zum menschlichen Körper. Beispiele hierfür sind Milchpeptide (Molke/Kasein), Rinderkollagenpeptide und Peptide aus Schweineleber oder -blut.
Aus dem Meer gewonnene-Peptide: Werden aus Meereslebewesen gewonnen und bieten einzigartige biologische Aktivitäten. Beispiele hierfür sind Kollagenpeptide aus Meeresfischen, Seegurkenpeptide und Austernpeptide.
Mikrobielle-Peptide: Werden durch mikrobielle Fermentation hergestellt und bieten eine hohe Produktionseffizienz. Beispiele hierfür sind bestimmte antimikrobielle Peptide, die von Milchsäurebakterien erzeugt werden.
Klassifizierung nach biologischer Funktion
Dies ist die gebräuchlichste Klassifizierung für Verbraucher, da sie direkt den behaupteten Vorteilen der Produkte entspricht:
Antioxidative Peptide: Beseitigen Sie freie Radikale, verzögern Sie die Alterung und reduzieren Sie oxidative Schäden (z. B. Glutathion, Carnosin).
Antihypertensive Peptide: Hemmen das Angiotensin-Converting-Enzym (ACE), um den Blutdruck zu senken (z. B. antihypertensive Peptide aus Molkenprotein, antihypertensive Peptide aus Fischprotein).
Antimikrobielle Peptide: Stören bakterielle Zellmembranen, um schädliche Bakterien zu hemmen oder abzutöten (z. B. Lactoferrin-Peptide, Defensine).
Immunmodulatorische Peptide: Aktivieren oder regulieren Immunzellen, um die Immunität zu stärken (z. B. Sojabohnenpeptide, Molkenproteinpeptide).
Mineralstoffabsorption-Förderung von Peptiden: Binden sich an Mineralien, um deren Darmabsorption zu fördern (z. B. Caseinophosphopeptid/CPP).
Kosmetische/Kollagenpeptide: Fördern die Fibroblastenaktivität und stimulieren die endogene Kollagensynthese (z. B. Kollagenpeptide aus Meeresfischen).
Opioidähnliche aktive Peptide: Bieten schmerzstillende, beruhigende und stimmungsregulierende Wirkungen (z. B. Casomorphine, Gliadorphine).
